Januar 2020 - Ein neues Jahr und neue Pläne

(Anja) Silvester. Heute Morgen gehe ich mit dem Ehepaar von der SY Placebo einkaufen. Wir fahren mit dem Dingi ca. 25min weiter hinein in die Bucht. Da hat es einen grossen Lebensmittelladen mit eigenem Dinghi (Beiboot) Steg. So kann man mit dem Einkaufswagen direkt bis ans Dinghi fahren und einladen wie in ein Auto.

Am Abend von Silvester. Die Silvesterstimmung kam bei uns dieses Jahr nicht so auf. Beni hatte am 31. Dezember 2019 ca. um 18uhr noch einen Küchen Unfall. Er schnitt sich ins Knie beim Lasagne anstechen, da der Offen kippte und alles sehr heiss war machte er eine blöde Bewegung und schnitt sich. Da musste ich ihn erst mal etwas grösser verarzten. Zum Glück haben wir eine so umfangreiche Bordapotheke, somit bin ich für fast alles gewappnet. Jetzt heisst es für Beni, Knie schonen und grösstenteils aufs Baden verzichten bis alles einigermassen verheilt ist. Denn Abend versuchten wir aber trotz allem mit dem Richard und Sonja von der SY Placebo zu geniessen. Silvester in der Karibik ist mit unserem 1 August zu vergleichen. Gemütlich auf dem Schiff sitzen, was trinken in guter Gesellschaft und Feuerwerk geniessen.

Am 1 Januar 2020 fahren die Kinder und ich an den Strand zum Austoben. Zu uns gesellten sich im Laufe des Morgens noch weitere 5 Familien Boote, so dass es eine grosse Runde waren. 10 Kinder zwischen 17 Monaten und 5 Jahren. Es war sehr cool und wir lernten neue Leute kennen. Leider kennen sich diese 5 Familien schon von der ARC, so dass es für uns eher schwierig ist in die Gruppe zu kommen und von ihnen gefragt zu werden ob wir irgendwo dabei sein möchten. Auf meine Anfragen an die 2 Boote, die ich schon kannte kam jeweils absagen, was uns etwas traurig macht, da wir uns so auf die Familienboote gefreut hatten. Somit freuen wir uns immer mehr auf unsere guten Freunde der SY Maimiti. Sie sind alle seit dem 31 Dez. in Le Marin, im Hafen und wollen am 3 Jan. sich zu uns vor Anker gesellen. Weiter hat sich SY Seamagix angekündigt und Hilfe mit unserem Aussenborder versprochen. Worüber wir uns freuen, den der läuft nicht mehr sehr schnell und so ist das Vorankommen eine sehr langwierige Angelegenheit und wir sind etwas eingeschränkt. In der Karibik legt man sehr weite Strecken mit dem Dinghi zurück. Also locker Fahrten von 30min und mehr pro Weg. Das würde einem im Mittelmehr nie in den Sinn kommen.

3. Januar es ist so weit, die SY Maimiti kommt vor Anker. Kaum haben sie sich hinter uns gelegt springen wir mit einer Flasche Sekt in unser Dinghi und gehen sie begrüssen. Wir haben uns seit 3 Monate nicht gesehen. Jeder hat in der Zeit so viel erlebt und Strecke gemacht. Maimiti kam von Gibraltar via Marokko, Lanzarote und Gran Canaria nach Martinique. Während wir via Gibraltar, Madeira, Teneriffa, Cap Verden nach Martinique segelten, wobei wir Frauen mit den Kindern jeweils den Transit nicht mit machten. Kurz nach dem unsere Sekt Flasche leer war, kam ein weiteres Schweizer Boot vor Anker und wir gingen die SY Seamagix begrüssen. Das Ehepaar kennen wir aus unserem Segelclub in Murten und haben sie in Madeira das letzte Mal gesehen. Während ich am Nachmittag mit der SY Maimiti an den Strand fahre, geht Beni mit einem unserer Aussenborder (den, den wir seit 6 Monaten an der Reling mitführen) zu Bänz in den Lehrgang über 2takt Motoren. Unglaublich der Motor läuft und so was von schön schnell. Bänz ist aber noch nicht zufrieden und nimmt sich am Nächsten Tag auch unseren Motor den wir zur Zeit benützen in Augenschein. Nach 1 ½ tagen läuft der Motor aber immer noch nicht besser. Bänz ist nicht zufrieden, wir sind jedoch Happy da wir nun einen gut laufenden Motor haben und auch das Problem am Motor transportieren konnten, so wissen wir jetzt was zu tun wäre wenn man den Motor wieder in den Einsatz nehmen würde.

5 Januar heute gibt’s wieder Pizza Party mit der SY Maimiti, bei uns an Bord. Die erste Pizza für die Kinder und danach eine superleckere Erwachsenen-Pizza mit viel Pfeffer.

6 Januar heute starten wir zu einer neuen Bucht, und zwar geht es in die Schildkrötenbucht, Anse d’Arlet. Die ist ein paar Meilen nördlich. Wir freuen uns, dass die SY Maimiti mit kommt. Am Mittag sind wir bereits gut vor Anker gegangen und nach einem kleinen Mittagessen geht’s für uns alle ab ins Wasser auf Schildkröten suche. Wir haben Glück. Es taucht eine grosse auf, die vor uns her schwimmt. Ansonsten sehen wir noch ganz viele Seeigel und riesengrosse Seesterne (ca. 30cm gross). Wir kommen kaum aus dem Staunen heraus. Die SY Maimiti gesellt sich um 15 Uhr zu uns und wir schwimmen an den Strand in der Hoffnung noch mehr Schildkröten zu sehen. Leider hatten wir kein Erfolg, aber morgen ist ja wieder ein Tag.

Ich bin inzwischen wieder etwas mehr auf dem Schiff angekommen, aber unsere einst geplanten Pläne sind nicht mehr so ganz für alle stimmig. Und Pläne sind ja zum Ändern da… also Planen wir mal wieder was Neues und diskutieren fleissig, was wir nun weiter machen wollen. Denn ich möchte nach der Karibik unsere Auszeit beenden. Nun ist nur die Frage wohin mit dem Schiff und auf wann kehren wir zurück? Das Schiff nach Europa zurück segeln oder hier verkaufen? Unser jetziger Plan zeigt aber, dass wir für die nächsten Wochen nun mal in den Süden nach Grenada segeln und dann wieder in den Norden kommen bis St. Martin. Dann wird Beni mit Crew, im Mai/Juni via St. Martin, Bermudas, Azoren nach Europa zurück segeln, falls das Schiff sich nicht hier verkaufen lässt. Also ist unsere Rückkehr zwischen April und August möglich, wir Segler sind ja spontan. Und wer weiss, was noch so umgeplant werden kann…

7 Januar heute geht es wieder ins Wasser auf Suche nach Schildkröten und wir haben Glück. Es ist sehr schön einige Minuten neben den Tieren her schwimmen zu können. Zusehen wie sie Seegras fressen, schwimmen und an die Oberfläche kommen um Luft zu holen. Es ist auch faszinierend Anaïs und Flora zu zusehen, die nun die ersten male schnorcheln. Mit so einer «schicken» Degathlon Tauchermaske, wie sie die Unterwasserwelt entdecken und kaum mehr aufhören wollen zu schwimmen obwohl sie schon blaue Lippen haben. Weiter unternehmen wir mit der SY Maimiti einen Spaziergang am Strand entlang. Es hat ganz viele großartige kleine Restaurants bis ans Wasser. Nur leider liegt es nicht im Budget überall rein zu sitzen und was zu nehmen sowie mit den Kindern ist dies immer eher etwas schwierig.

8 Januar nach einem ausgiebigem Schwumm vom Schiff bis an den Strand und retour mit der SY Maimiti zusammen und einige Schildkröten später lichten wir unser Anker. Während unsere selbstgemachte Pizza im Offen gebacken wird, Motoren wir in den Süden zurück, nach St. Anne. Die Rückfahrt ist sehr windig mit 20kn auf die Nase und einigen Wellen. Aber wir kommen gut in St. Anne. Nach einer kurzen Begrüssung im Vorbeifahren an der SY Swiss Lady, finden wir wieder einen guten Ankergrund und geben auf 5m Wassertiefe 60m Kette (normal wäre 4-5x Wassertiefe, also zirka 25m) aber die Kette brauchen wir in den nächsten 6 Tagen. Denn der Wind kommt mit 20-43kn. Dazu regelmässig Regen. Am Abend als die Kinder im Bett sind, kommt SY Swiss Lady, Therese und Claude, welche wir in Gibraltar kennen lernten vorbei. Mit ihnen wollten wir parallel nach Madeira segeln, sie drehten aber wegen Problemen und Schlechtwetter auf die Kanaren ab. Wir freuen sie nach 2.5 Monaten endlich wiederzusehen und nicht wie geplant nach 6 Tagen. Es wurde ein sehr gemütlicher und kurzweiliger Abend, da wir alle in der Zwischenzeit viel erlebt hatten und entsprechend viel zu erzählen hatten.

9 Januar besuchten wir in St. Anne zusammen mit der SY Maimiti nochmals den Kreuzweg, mit der großartigen Aussicht auf die Bucht. Auf dem Rückweg will der Motor der Maimiti nicht mehr anspringen. So nehmen wir sie an die Leine. Vielen Dank Bänz, dass du unser Motor repariert hast, so ging das nun sehr gut. (2 Boote, ein 3 PS Motor, 4 Erwachsene, 5 Kinder) am Abend fahren wir zurück an Land und wir gönnen uns wieder mal auswärts die leckere Sandwiches bei Snack Boubou und um 19 Uhr suchten wir dann alle unsere Boote wieder auf. Zum Glück kennt man sein Boot und die, die um einem rumliegen. Ein fremdes Boot aufzusuchen ist immer eher etwas schwierig im Dunkeln.

10 Januar heute Morgen kam die SY Maimiti vorbei etwas Kaffeepulver abholen, da dieser bei ihnen ausgegangen ist. Sie blieben um bei uns Kaffee zu trinken. Aus dem Kaffee wurde dann noch ein Mittagessen und ein kleines Wassereis für die Kinder. Es ist schön einfach Zeit zu haben und Pläne, umplanen zu können. Am Abend besuchte uns die Crew von SY Placebo Sonja und Richard. Das heutige Programm war sehr voll und wir nun K.O.

11 Januar wir wollen den örtlichen Markt besuchen. Wir kamen alle am Dingi Steg an und den Meisten von uns (Maimiti und uns) reichte es gerade so unter das nächste Dach zu kommen bevor es so richtig regnete. Nach 15 min ging es durch die vielen Pfützen und daraus folgend einigen nassen Kinderfüssen weiter zum Markt, wo wir leckere Ananas und Mandarinen einkauften und vieles schöne für die Augen geboten bekommen. Z.B. die großartigen kreolischen Spezialitäten, Marmeladen, Gewürzen, Blumen, Likörs und Punsch. Weiter gehts noch weitere Regenschauer wo wir mehrere male wieder Schutz suchen mussten. Die Kinder fanden es sehr lustig. Auf dem Heimweg beluden wir unser Dinghi mit allen 5 Kindern und einigen Taschen. Das Dinghi der SY Maimiti mit Felix und Judith nahmen wir drauf wieder an die Leine. Dieses Mal war bei ihnen der Tank leer. Kurz nach dem Mittag ging Felix und Beni mit einigen Benzinkanistern wandern um an der Tankstelle wieder Benzin zu füllen. Nach so vielen Dinghi Ausflügen ist unser Benzinverbrauch ziemlich erhöht. Die Tankstelle ist dann nicht so nahe wie erhofft… Am Nachmittag sind wir mit Luc und seiner Familie, Freunde aus Sugiez, am Strand verabredet. Es ist immer toll Leute aus der Heimat zu treffen und einige Stunden zusammen zu verbringen. Auf dem Weg an Land begrüssen wir noch ein englisches Boot mit kleiner Schweizerflagge unterhalb der linken Saling (Die Saling ist der Distanzhalter der die Wante vom Mast weghält. Die Wante ist das Drahtseil, dass der Mast aufrecht hält. Unter der rechten Saling setzt man die Gastlandflagge unter die linken Saling kann man Freundschaftsflaggen setzten (Club oder Landesflaggen). Den Namen SY Ziczac (de Villeneuve) haben wir schon einige Male gehört und wollten die Leute nun persönlich kennen lernen.

12 Januar nach dem Mittagessen packen wir unser Rucksack und wandern ein Stück das Dorf entlang zu einem Hotel mit Pool. Da darf jede Person, welche ein Getränk konsumiert, den Süsswasser Pool nutzen. Das finden unsere Kinder sehr cool. So sind alle mal wieder kurzzeitig etwas entsalzen (bis zur Rückfahrt auf dem Dingi). Am Abend hat sich SY Swiss Lady zum Nachtessen angekündigt. Eigentlich wollten sie uns einladen, aber mit den Kindern würde die Zeit zum entspannten reden fehlen. Also bringen wir die Kinder kurz vor 19uhr ins Bett und haben wir dann um 20 Uhr Zeit mit Therese und Claude Zeit in Ruhe zu essen und zu reden. Claude bring vorgekochtes Curry mit, welches er dann bei uns noch aufwärmte. Der Abend ging dann wie erwartet sehr lange und es war super interessant und schön die Beiden an Bord zu haben. Vielen lieben dank, es war super lecker.

13 Januar heute Mittag gehts für ein Mittagessen zu Luc an Land. Wir geniessen unseren somit ersten kleinen Landausflug. Die Fahrt geht durch Felder voll Bananen Palmen, die Atlantikküste hoch. Was für ein toller Anblick und dann erst recht von der Ferienwohnung her mit einem leckeren Thai-Curry auf dem Balkon. Auf dem Heimweg dürfen wir noch kurz im Carrefour grössere Packungen bunkern gehen, den das ist hier mit dem Dinghi eher etwas umständlich. Zurück am Dinghi geht es mit viel Wind und einigen Wellen, die bei uns einsteigen wollen, ins Ankerfeld. Als wir bei der SY Ziczac vorbei fahren, kommt immer mehr Wind auf, so ruft uns Daniela zu sich an Bord, da auch gleich noch ziemlich Regen kommen wird und wir es sicher nicht trocken bis zu uns schaffen würden. Somit geniessen wir in unserer Zwangspause ein Bier und gute Gespräche bevor es nach 2 grösseren Regenwolken weiter geht. Es folgt sehr schnell ein einfaches Nachtessen und schon fallen die Kinder müde ins Bett und schlafen, währen ich wieder etwas am Blog weiterschreibe. An den letzten Tagen war immer sehr viel Programm, dazu kommt der pausenlos starke Wind (Christmas Wind) so dass wir alle müde sind und bald Feierabend machen. Hier ist der Sonnenaufgang kurz nach 6 Uhr und Sonnenuntergang kurz vor 18 Uhr. Wenn die Sonne da ist unternimmt man was, nach dem Sonnenuntergang ist man in der Regel auf dem Schiff. Oder auf einem anderen Schiff

14 Januar am Nachmittag treffen wir die Crew der SY Stella Maris an Land zum Spielen, 6 Kinder. Dazu gesellen sich noch einige andere Familien-boote. Auch Martin treffen wir wieder und geniessen zusammen am Strand ein, zwei Bier. Nebenbei wird noch in dem neu entdeckten ganz in der Nähe gelegenem Waschsalon Wäsche gewaschen. Davon wussten auch andere Boote nichts…

15 Januar Beni geht eine Karibische Sim-Karte Kaufen. Zum Abendessen gibt’s lecker Reis mit Lauch, Speck und Radieschen-Sprossen.

16 Januar nach dem ich um 8:30 nochmals zum Wäschewaschen am Strand war. Geht’s nun um 10:30 mit der Crew von Placebo zum Einkaufen mit dem Dingi. Dieses Mal war die Fahrt sehr nass. Am Dinghi Steg wringen wir erst mal unsere Kleider aus. Der Rückweg ist zum Glück trockener, da wir nun mit dem Wind fahren. Am Nachmittag besucht uns Luc mit seiner Familie an Bord zu leckeren Spagetti. Zum Abendessen geniessen wir frische Ananas auf Tost (Tost Hawaii)

17 Januar wir lichten den Anker sobald unser frisches Baguette und die Croissants gebracht wurden. Anaïs hilft Beni mit dem Anker einholen, während Elija mir im Cockpit Gesellschaft leistet und nach kurzer Zeit einschläft. Sobald wir aus dem Ankerfeld raus sind, wird das Grosssegel hochgezogen. Ich glaube das Segel freut sich, nach 2 Monaten verknüllt eingepackt sein, wieder mal etwas gestreckt zu werden. Die Genua rollen wir nur ein wenig aus da ordentlich Wind angesagt ist. Mit mehr und höheren Wellen als angekündigt und 16-22kn Wind geht auf nach St. Lucia. Die Fahrt ist nicht sehr angenehm aber nach 3 Std. haben wir die sichere Bucht Rodney Bay erreicht und sind von den Wellen schon mal geschützt. Als alle Segel wieder gut verstaut sind, geht’s an die Tankstelle. Dort wollen wir den «China-Man» aufsuchen für eine Schweissarbeit. Danach geht’s in den Hafen. Nach einem Monat haben wir wieder ein Hafenplatz. Wir freuen uns über eine richtige Süsswasserdusche, so wie auch unsere Batterien und Wassertanks wieder mal voll zu machen.

St. Lucia. Die Insel ist 620m2 gross, es sind 165.595 Einwohner. Es gibt noch einen aktiven Vulkan, der Soufrier, das letzte Mal ist er im 1902 Ausgebrochen. Er ist inzwischen seit 50 Jahren überfällig. Die Amtssprache ist Englisch. Die Währung ist in US Doller oder in XCD (Hauptwährung, 100XCD=33Euro). Das Wahrzeichen sind die Piton’s. Zwei sehr markante Berge an der SW Küste. Man kann herrlich dazwischen an einer Boje liegen. Das Piton Bier ist auch sehr lecker. Die Insel wurde von Christoph Kolumbus bei seiner dritten Reise entdeckt (1500). Später war es lange eine Kolonie Insel der Briten so wie von den Franzosen. Nach 14 maligem Wechsel wurde die Insel dann 1814 wider Britisch.

18 Januar heute ist ein gemütlicher Tag angesagt mit noch geplantem vor Anker gehen. Leider hat das Wasserfüllen mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant, der Leitungsdruck ist nicht überragend. Und für 600l dauert das auch bei gutem Druck einen Moment. Dazu zieht eine grosse Wolkenfront an, wo wir nicht sicher sind was da kommt. Also verlängern wir um eine Nacht im Hafen. Und gönnen uns eine Pizza aus dem Pizzaoffen im Hafen, die wir aber an Bord mit den Kindern essen.

19 Januar jetzt geht’s aber vor Anker. Die SY Maimiti ist gestern auch in der Rodney Bay angekommen und nach einem kurzen wiedersehen im Hafen, haben wir uns für heute provisorisch vor Anker verabredet. Das Ankern gestaltet sich leider etwas schwieriger als gedacht. Der Untergrund ist sehr steinig und erst nach mehreren Anläufen hält unser Anker. Zum Glück, den in der Nacht sollen nochmals 25kn kommen, da wollen wir lieber sicher liegen. Die Maimiti haben wir leider nicht noch getroffen, da wir unterschiedliches Programm hatten aber wer weiss was morgen ist... Für Beni und mich gibt es heute Abend sobald die Kinder im Bett sind noch ein leckeres Foundue.

20 Januar wir treffen um 10 Uhr die Maimiti an Land. Während Judith und ich, die Kinder in einer nicht allzu kinderfreundlichen Umgebung versuchen zu unterhalten, gehen unsere Männer verschiedene Teile organisieren u.A. die mühsame Suche nach Petroleum für Felix. Die Arbeit unseres «China-Man» ist auch fertig und muss kontrolliert und abgeholt werden. Da der Mittag inzwischen vorbei ist und wir alle Hunger haben. Gibt’s «Pizzanick», Pizza für alle unter dem Baum den wir schon einige Stunden als Schattenspender und Klettergerüst nutzen. Leider hat die Marina Rodney Bay kein Spielplatz. Für das da jedes Jahr einige Kinderboote mit der ARC ankommen etwas enttäuschend.

21 Januar die SY Maimiti will sich in der Bucht neu verlegen, wir warten mal ob es klappt und würden uns dann dazu gesellen. Das klappt nicht da es am neuen Platz zu viel Schwell hat, so ziehen sie weiter Richtung Marigot Bay und bekommen unterwegs bei einem Halt in der Hauptstadt ihr lang gesuchtes Petroleum zum Kochen. Wir entscheiden uns, noch in der Rodney Bay zu bleiben, da wir voll in der Installation des neuen Autopiloten sind. Das heisst, die Backskisten (Verstauungskoffer unter den Cockpitbänken) sind ausgeräumt und daher ist ein «Unterwegs sein» auch wenn das nur 8sm «1.5std» sind, nicht möglich. Wir planen morgen früh nach zu reisen. Heute Abend ist ein Besuch von Justin und Kelly, vom Katamaran Oops angekündigt, es sind Australier. Wir haben auf dem Blog von der SY Gitane erfahren, dass dies Freunde von ihnen sind, also habe ich sie einfach angesprochen. Wir verbrachten einen lustigen Abend, in Deutsch und Englisch.

22 Januar das Verlegen in die Marigot Bay verschieben wir noch ein paar Stunden. Denn es regnet was das Zeug hält. Als wir uns dann um 10 Uhr doch dazu entschliessen, weil die Sonne durch die Wolken drückt, war das nur eine kurze Freude. Die Fahrt ist sehr nass. Wir gelangen dennoch unter Motor in die Marigot Bay. Das ankern ist wieder mal schwierig. Platz ist nicht sehr viel und der Untergrund steinig (ich dachte wir sind in der Karibik mit viel Sand). Wir haben aber glück und ein Katamaran zieht weiter, so bekommen wir Platz und nach 2 weiteren (total 6) Versuchen und 2 Mal Anker abtauchen sitz er nun gut. Nach kurzer Zeit geht es in einem regenfreien Moment an Land, die Kinder müssen sich etwas austoben und rumspringen. So toben inzwischen 7 Kinder freudig zusammen im Sand rum. (SY Maimiti, SY Loustic, SY Cheers und wir). Die Marigot Bay sah auf den Fotos toll aus aber uns überzeugt sie nicht so, könnte aber auch der Dauerregen sein, daher ist der Plan morgen 2sm weiter in eine andere Bucht zu ziehen. Und wir hoffen auf schöneres Wetter. (ja ich weiss seit Wochen der erste verregnete Tag.) Der Abend gestaltet sich wieder mal etwas stressig. Nach dem Landausflug und einem «Sun downer» in der Doolittle’s Bar, mit der SY Maimiti und der SY Cheer, sind die Kinder sehr müde. Da gibt’s es kurzerhand lecker Omelette mit Apfelmuss.

23 Januar wir sind los zu der SY Maimiti, um unser Tag zu Planen und es sieht so aus das wir Abfall im Hafen entsorgen, danach langsam weiter ziehen. SY Maimiti will noch kurz bei SY Cheers reinschauen was bei ihnen heute läuft. Als wir im Hafen sind, spricht uns die Loustic an ob wir mit auf Insel-Tour kommen. Nun wieso nicht! Das wollten wir ja sowieso machen in ein paar Buchten weiter unten. Also zurück zum Boot und im Eilverfahren Rucksack packen. Dann geht’s mit einem grossen Auto los über viele steile Kurven, mit Linksverkehr, über diverse Buchen, mit Ausblick auf die Piton, zu dem Vulkan. Der Vulkan hier ist noch aktiv und es treten Schwefelgase aus, was sehr unangenehm nach faulen Eiern richte. Wir besichtigen die heissen dampfenden Schlamquellen so wie das heisse Vulkan Wasser. Weiter geht’s zu einem Wasserfall bei dem wir Baden könnten. Aber so ohne Badehosen (hatten wir vergessen einzupacken). Dann geht’s zum späten Mittagessen in ein schönes «Hummingbird Resort» mit tollem Meerblick und auf das Wahrzeichen von St. Lucia, die Pitons. Wir geniessen ein leckeres Fischessen und Pommes für die Kinder. Dann kehren wir über viele kurven wieder zurück in unsere Bucht. Nach dem Ausflug sind wir noch bei Loustic’s auf ihrem Kat eingeladen im Hafen und zu einem kurzen Bad im Ressort Pool. Auf dem Rückweg wird noch ein Souvenir erstanden. Eine surfende Schildkröte, ein Teil der Schildkröte ist aus Lavagestein. Der Abend ist super gemütlich und wir gehen dann alle müde nach Hause.

24 Januar nach einem kurzen Morgenessen und einem Drohnen Flug später, brechen wir zur SY Maimiti auf. Jetzt erscheint die Bucht nicht mehr so trist, wie vor einigen Tagen. Es sind 30 min fahrt. Bei der Bucht Ausfacht fahren wir noch an einem alten 5 Master Clipper, der «Star Clipper» vorbei. Wunderschöner Anblick. Mit kaum Wind geht’s ein paar Buchten weiter, wo wir ein gutes Ankerplätzchen auf Anhieb finden, die Anse Cochon. Und schon geht’s zum Schnorcheln. Etwas weiter aussen, mit Bojen markiert und gut mit dem Dingi erreichbar, liegt ein Wrack. Und dies gehen wir mit den Maimiti besichtigen. Die Kinder, aber auch wir sind begeistert. Auch wenn wir nicht auf 12m Tauchen können. Aber der Blick von oben reicht! Es ist unser erstes versunkenes Schiff dass wir so sehen können. Weiter geht’s an die Küste um noch mehr Fische und Korallen zu besichtigen. Flora und Anaïs Schnorcheln fleissig mit, die Tauchermaske teilen sie sich schön auf. Wir sichten vor unserer Bucht, die «Star Clipper» von heute Morgen mit ausgerollten Segel. Sofort macht Beni seine Drohne Start klar und es gibt wieder tolle aufnahmen (Danke Martin an dieser Stelle für deine Leihgabe, wir haben Riesen Freude an den Drohne Aufnahmen und ich hoffe du auch). Nach dem Mittag gesellt sich die SY Loustic zu uns und wir gehen sie mit einem Bier begrüssen, die Kinder geniessen in der Zeit das Riesen Trampolin vorne auf dem Katamaran. Danach geht’s wieder zum Schnorcheln. Um 16 Uhr findet sich die SY Maimiti und auch SY Loustic nach einem Funk Anruf bei uns zum Apéro ein, was ein gemütlichen Abschluss für den Tag gibt (Wir haben auf dem Funkgerät meistens Kanal 72 laufen was der «Quatschkanal» ist wenn wir neben Freunde liegen. So kann man sich kurz mal anfunken und was zusammen bereden). Eliot von der Loustic und Beni haben sich für morgen zum Tauchen beim Wrack verabredet. Nach einem schnellen Abendessen aus Gnoggi für die Kinder geht’s für sie ins Bett, die waren wieder Müde. Wir geniessen leckeres frischgebackenes Brot mit Radieschen, Mungbohnen und Rotkabis Sprossen. Tja, wenn das Fleisch immer Teurer wird und der Fisch-fang-erfolg ausbleibt gibt es Vegetarisches.

25 Januar wir starten den heutigen Tag nach dem Frühstück mit einem Strandbesuch zusammen mit der SY Loustic. Nach dem Mittagessen geht Beni und Anaïs zu Loustic um die Taucherflaschen zu fühlen. Dabei werden sie von Land her beobachtet ob sie ins Wasser gehen oder nicht. Tauchen ist hier nur mit Guide erlaubt, was wir inzwischen erfahren haben. Also wird das nichts. Dafür geniessen sie einen gemütlichen Nachmittag mit Loustic. Und ich geniesse etwas Freizeit da Elija einen extra langen Mittagschlaf macht. Die Nacht ist ungemütlich, da immer mehr Schwell in die Bucht drückt.

26 Januar nach dem Frühstück lichten wir den Anker und ziehen weiter. Zu Baden und nochmals schnorcheln macht uns das Wasser nicht an. Denn es schwimmt einiges rum, unter anderem auch Quallen und es hat immer noch viel Schwell. So gehen wir mal auf die Suche, wo die SY Maimiti liegt. Wir finden sie nach knapp 1 Std. Fahrt an einer Boje zwischen den Pitons. So machen wir auch hier fest. Hier ist das Meer ziemlich ruhig. Zum Mittagessen gibt es Schweinefilet, noch von Teneriffa, vom Grill und leckerem Brot, so wie Tomaten und Karotten. Es kommen noch einige Boots-Boys vorbei die uns von Gemüse, Früchte, so wie Schmuck und Gras verkaufen wollen. Etwas Früchte und Gemüse nehmen wir gerne, besonders über die Zwiebeln freue ich mich da ich gerade die letzte aufgebraucht hatte und in der letzten Woche einige wegschmeissen musste da sie faulten. Jetzt geht’s mit allen 3 Crews an den Strand die Kinder freuen sich auf Auslauf und Sand und wir über müde Kinder am Abend. Am Abend kommen die Marina Ranger vorbei und wollen 54 XCD für die Boje. Das Rückgeld rausgeben vergessen sie kurzerhand.

27 Januar am Morgen ziehen die Männer (Felix und Beni) mit je einem Kind, zusammen los uns zum Ausklarieren. Dafür müssen sie mit dem Dinghi um den einen Piton rumfahren. Ca 30 min. das Ausklariren ist anscheinend nicht ganz ohne und wird auch viel so la la gemacht. Es kostet nicht immer gleich viel. Am Nachmittag verabschiedet sich die SY Loustic. Sie fahren zurück in den Norden. Und für uns geht’s nochmals an Land, mit der Maimiti. Wir finden viele tolle Muscheln an dem einsamen Strand, so wie das Schnorcheln ist mega schön. Als heute die Marina Ranger wieder vorbei kommen macht Beni eine Anmerkung wegen dem Wechselgeld. Nun kostet es nur noch 50 XCD und eine Quittung gab es auch nicht mehr ;-).

28 Januar kurz nach 7 Uhr früh machen wir uns von der Boje los. Es soll 35sm nach St. Vincent weiter gehen. Die Fahrt fängt gut an, aber als wir aus der Inselabdeckung rausfahren gibt’s ziemlich ungemütliche wellen für 30min. Wir freuen uns aber, dass das schnell vorbei geht und wir mit 10kn wind von der Seite gemütlich voran segeln können. Die letzte Stunde vor St. Vincent ist wieder etwas ungemütlicher da der wind um die Insel rum auf 25kn aufdreht aber nach einer guten Stunde ist das aber auch geschafft und wir sind wieder in der Inselabdeckung. da lässt der Wind nach, sogar eher zu viel. Noch 2kn fahrt… also geht’s mit Hilfe des Motors noch das letzte Stück in die Bucht Châteaubelair. Wir sind nach 7std froh, gut angekommen zu sein und auch, dass sich die Wellen und der Wind dieses Mal gnädig mit uns gezeigt hat. Wir sind etwas unschlüssig wo zu ankern, legen uns dann aber zu den anderen Boote die schon hier liegen. Anker hält. Nur die vielen Bootsboys sind etwas lästig. Auch wenn man etwas kauft oder auch nichts, kleben sie am Schiff. Dazu kommen einige Jungs vorbei und wollen alle Kekse und Cola erbetteln. Als wir dann noch mehrere Male nach unserm zweiten Aussenborder an der Reling angesprochen werden, verstauen wir den für die Nacht lieber in einer Backskiste… Judith und ich schneiden uns gegenseitig noch die Haare auf der Badeplattform. Die langen Haare gehen mit so viel Salz einfach kaputt.

St. Vincent und die Grenadinen. Die Insel ist 388m2 gross, es sind 111.000 Einwohner. Die Amtssprache ist Englisch. Die Währung ist in XCD (100XCD=33Euro). Die Inselstadt umfasst die Insel St. Vincent und die 32 Inseln der Nördlichen Grenadinen, die zu den kleinen Antillen gehören. Man kennt in den letzten Jahren vor allem St. Vincent da hier ein Teil der Filme «Fluch der Karibik» gedreht wurde. Weiter kennt man Bequia, Mustique und die Tobago Cays, aber dazu später mehr…). St. Vincent liegt auf einer Einwanderungsroute von Nordamerika nach Südamerika. Christoph Kolumbus sicherte die Insel im Januar 1498 für sich. Im 17. Jahrhundert wurde die Insel von den Briten so wie von Frankreich beansprucht. Nach mehrmaligen Herrscherwechsel trat Frankreich die Insel 1783 an die Briten ab.

29 Januar Felix und Beni gehen sich heute Morgen als erstes Mal Einklarieren. Zum Glück hat Beni ein Führer, sonst würde man das Gebäude nicht finden. Es sähe aus, als wäre es noch im Bau. Für sie hier völlig normal. Nach dem Mittag zieht es uns und die Maimiti in die Bucht Cumberland, da soll es einen Fischködermacher haben. Wir lichten den Anker, während die Maimiti um die kleine Insel rumfährt zielen wir auf die kleine Lücke und rutschen zwischen Festland und Insel durch. Beni fliegt dabei die Drohne. Tolle aufnahmen gibt das aus der Bucht und der Insel. Mit wenig Wind kommen wir nach 40 min in der neuen Bucht an, wo uns ein Bootboy in Empfang nimmt und uns hilft mit Landleine fest zu machen. Das erste Mal für uns und da das Rückwärtsfahren bei mir nicht will, machen wir auch noch gerade Jobtausch. Ich gehe das erste Mal an den Anker. Wenn schon was das erste Mal sein soll, so dann auch bitte gerade alle Aufgaben neu verteilen :-p... Das heisst nun wenn unser Platzanweiser das Zeichen gibt, Anker fallen lassen dazu noch genug Kette, Beni zielt hinten Richtung Land. Der Bootboy nimmt unsere Heckleine und zieht uns Richtung Land und macht die Leine an einem Baum Fest. Das Anker Eingraben wird im ganzen vergessen und wir, so wie auch die Maimiti, sind uns etwas unsicher aber auf die Nacht gespannt. So hängen in der ganzen Bucht die Schiffe im Halbkreis mit dem Bug in die Mitte der bucht und das Heck zum Land. Wir haben ein gutes Plätzchen neben der Maimiti bekommen, 15m daneben. Manchmal auch etwas weniger. Nach der Fahrt kühlen wir uns alle etwas ab. Die andere Crew schwimmt an Land, ca. 25m während wir am Boot bleiben. Zum Glück, denn der kleine Mio steht prompt auf einen Seeigel auch Felix erwischt was. Vor dem Abendessen kommt es nun so ein richtiger Regenschauer der auch für die ganze Nacht anhält. Als die Kinder im Bett sind geniessen wir bei dem Schmuddelwetter ein Foundue.

30 Januar nach dem Frühstück wird die Drohne ausgepackt und eine Buchtrundflug vorgenommen. Am Abend waren wir 21 Booten, nun noch 15 Boote. Nachmittags werden wir nur noch 7 sein. Dann geht’s auf zu einem Landausflug, wir wollen den Fischködermacher suchen. Und tatsächlich, in einem kleinen Häuschen entdecken wir ihn. Er hat ein grosses Wissen und eine tolle Auswahl. Die Männer sind im Paradis. Beni und Felix suchen sich je neue Köder für Thunfisch und Mahi Mahi aus. Am späteren Nachmittag dürfen die Männer ihre neuen Spielzeuge abholen gehen. Ich hoffe unser Angelversuche werden in Zukunft etwas besser ausfallen als bisher. Während dessen spielen unsere grossen Mädels zusammen und ich und Judith geniessen zusammen etwas Frauen Zeit. Zum Abendessen gibt es Reis mit viel Gemüse, Zucchini, Karotten, Tomaten und für den Fleischersatz Speckwürfel dazu. Am Abend als alle Kinder schlafen, rudern wir die 10m zur Maimiti und Geniessen zusammen Rum-Cola und eine Shisha. Es liegen noch 7 Schiffe in der Bucht.

31 Januar Nach dem Frühstück ist Felix unser «Linehander» und löst uns die Landleine. So starten wir zu unserer kurzen Tour in die nächste Bucht. Wir testen auch so gleich unsere neuen Köder und fahren eine knappe stündige Extraschleife, leider ohne Erfolg. Nach 2sm kommen wir in Wallilabou Bay an. Da wurde einiges von «Fluch der Karibik» gedreht und wir sind gespannt. Nach dem Mittag starten wir zu unserem Landgang in der berühmten Bucht. Die Ernüchterung folgt innert kurzem. Es hat ein kleines Museum mit den Filmrollen und vielen Fotos und einigen Särgen. Der Steg aus dem Film ist noch halb da. Mehr gibt es nicht. (Im Oktober 2008 hat der Hurricane Omar alles verwüstet. Leider wurde es nicht wieder aufgebaut. Was noch da ist ein trauriger Anblick und sehr enttäuschend.) in der Bar trinken wir trotzdem noch was und die Kinder geniessen zusammen etwas Zeit am Strand. Zum Nachtessen gibt es Spagetti mit noch eingemachter Spagetti Sauce von Beni. Als die Kinder im Bett sind, mache ich den Blog fertig. Wir wollen doch Pünktlich aufschalten können…

Wie gewohnt könnt Ihr unsere Position neben Noforeigenland auch über Garmin InReach verfolgen. Den Link findet ihr auch auf unserer Webseite unter der Reiseroute. Die MapShare von Garmin wird jeweils genutzt wenn wir lange Schläge machen und ausserhalb der AIS Reichweite kommen.